Nahrungsergänzungsmittel erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, da immer mehr darüber bekannt wird, wie wichtig Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, essenzielle Fettsäuren, Antioxidantien u. a. für eine gesunde und Gesundheit erhaltende Ernährung sind.
Spirulina ist der Name einer blau-grünen Mikroalge, die zur Gattung der Cyanobakterien zählt. Ihr natürliches Vorkommen liegt nicht im Meer, sondern in mineralhaltigen Seen, weshalb sie im Unterschied zu Meerwasseralgen kein Jod enthält. Spirulina-Algen wachsen vor allem in stark alkalischen Salzseen in Afrika, Mittelamerika, Südostasien und Australien. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet wird diese Algenart seit jeher traditionell für die Ernährung genutzt. Heutzutage werden die Algen für die Weiterverarbeitung in Aquakulturen gezüchtet.
Warum ist Spirulina so gesund?
Die moderne Ernährungswissenschaft hat die Spirulina-Algen deshalb als Nahrungsergänzungsmittel entdeckt, weil sie einerseits zu 65 % aus Eiweiß bestehen und einen sehr hohen Gehalt an essenziellen Aminosäuren aufweisen ; andererseits verfügen sie über eine Fülle an Vitaminen (wie bspw. B12, B1, B2, B6, Niacin, Vitamin E, Biotin, Folsäure, Panthothensäure), Mineralstoffe und Spurenelementen (z. B. Eisen, Zink, Magnesium, Kalium, Calcium, Chrom, Mangan, Lithium u. a.) sowie wichtige Enzyme und Antioxidantien (sie enthalten eine vergleichsweise hohe Menge an Beta-Carotin und Phytocyanin). Ein weiterer wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung sind die notwendigen essenziellen Fettsäuren, von denen die Linolsäure und die Linolensäure in großer Menge in Spirulina enthalten sind.
Es gibt Theorien, nach Spirulina-Algen eine Cholesterin senkende Wirkung zugeschrieben wird; Studien hierzu sind noch im Gange.
In welcher Form werden Spirulina-Algen eingenommen?
Industriell verarbeitete Spirulina-Algen aus Aquakultur sind im Handel in Form von Tabletten, Kapseln und Pulver in Reinform erhältlich oder gebunden an Spurenelemente und Mineralstoffe wie bspw. Chrom, Eisen, Mangan, Selen, Zink.
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